Projekt «adapter – Kunst im öffentlichen Raum»

Mit verschiedenen Projekten wie Radio machen, Bühnenbild, 3D-Modelling, Performance oder Drucken – rund um das Oberthema «Adapter – Kunst im öffentlichen Raum» – beschliessen die Lernenden des Gestalterischen Vorkurs und Gestalterischen Propädeutikums das Schuljahr 2014/2015.

Einblicke in die einzelnen Projektteile

 
 

Adapter

adapter ist ein alter Opel Blitz mit Jahrgang 1975, der zu neuem Leben erweckt wurde und nun eine mobile Ausstellungsplattform trägt. Diese kann als räumliche Erweiterung von unterschiedlichen Kunst- und Kulturprojekten genutzt werden. Die fahrbare Plattform vernetzt regional und überregional.

Der Adapter an der Schule für Gestaltung aargau

Während insgesamt sechs Halbtagen befassen sich die Lernenden des Gestalterischen Propädeutikums in Dreierteams mit den Möglichkeiten, die ihnen die Ausstellungsplattform des Adapters bietet. Mit dem Ziel, die Schule und die Abteilung GVP am Wochenende vom 26. – 28. Juni 2015 in der Öffentlichkeit zu präsentieren, erarbeiten sie räumliche Konzepte für den Aus- und Umbau des adapters.
Die Entwürfe werden am Modell im Massstab 1:10 visualisiert und präsentiert.
Die Konzepte werden nach inhaltlichen Kriterien aber auch unter dem Aspekt der Machbarkeit bewertet. Gemeinsam wird entschieden, welcher der Vorschläge schliesslich umgesetzt und die SfGA am Bahnhof Aarau repräsentieren soll.

Verantwortung: Arlette Ochsner und Gregor Lüscher

Nebenbei wird der adapter auch als Hub für die Performances und intallativen Arbeiten dienen, welche ebenfalls im Rahmen des Gesamtprojektes entstanden und am selben Wochenende von den Lernenden Gestalterischer Vorkurs und Gestalterisches Propädeutikum dargeboten werden. Informationen und das Detailprogramm gibt es hier.

adapter im Rohbau

 

Konzeptentwicklung, Modellbau und Präsentation

 
 

Auswahl Siegerkonzept

Das umzusetzende Konzept sieht vor, die Seitenwände und Bodenflächen der Plattform komplett mit einem Kachelmuster aus Holz auszukleiden. Die kleinteiligen Einzelflächen sollten von den Passanten unter fachkundiger Anleitung der Lerndenden mit Mustern überzogen werden. Nach und nach füllen sich die zunächst weissen Kacheln mit fantasievollen Collagen.

Konzept: Heidi Biedermann, Nadine Laube, Dominique Huwyler

 
 

Konzeptumsetzung

 
 

Unser adapter im Einsatz

Ein Eindruck in geraffter Form.

 

Das Projekt  ist auch auf art-tv.ch zu sehen. Herzlichen Dank an Tituts Bütler für die Berichterstattung.

Performance im öffentlchen Raum

Öffentliche Performances am Bahnhof Aarau, 26. – 28. Juni 2015
 

Die Zusammenfassung der letzten drei Wochen

Ein Film von Anja Stadelmann

 

Seit den frühen 70gern wurde Performance als eigenständige künstlerische Ausdrucksform akzeptiert. Mittlerweile lässt sich Performance im Zeitalter der Medien und Technik aus der Kunstwelt kaum weckdenken und es entstehen immer vielfältigere Arten und Gattungen.Von Flash-Mobs, Klangkunst, Netzkunst bis hin zu Cyper-performances.
In diesem Kurs geht es in einem Teil darum theoretische Grundlagen zu erlernen um Hintergründe besser erfragen zu können. Ebenso geht es darum eine Idee, einen Gedanken in einer performativen Handlung auszudrücken und in den öffentlichen Raum und Kontext zu stellen. Mittels praktischen Übungen können hier verschiedene Möglichkeiten erprobt und Erfahrungen gesammelt werden. Wichtig ist hierbei auch die Reflexion der Übungen anhand von Dokumentationsmaterial (Film, Foto). Am Schluss des Moduls soll eine Performance im öffentlichen Raum (Bahnhof Aarau) durchgeführt werden.

Verantwortung: Claudia Waldner

Dokumentation auf Youtube

Keine Einträge vorhanden

Remote Citizen an der Schule für Gestaltung Aargau

Die Künstlergruppe Performance Operators untersucht in ihrem Projekt REMOTE CITIZEN mit anarchischen Instantinszenierungen die Schnittstellen zwischen Alltag und Kunst im urbanen Raum. Die Interventionen der Künstlergruppe erinnern an einen Flashmob, der sich in den Städten von Ort zu Ort bewegt.
Mit ihren Aktionen hinterfragen die Akteure gewohnte Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster, unterwandern die zweckorientierte Infrastruktur in den Städten und brechen stille Konventionen mit ungewohnten Aktionen. Gleichzeitig wird jedoch offensichtlich, dass auch der Mob fremdgesteuert wird. Wer steuert also wen im System?
Die Aktion «Remote Citizen» vom 17. Juni 2015 in Aarau findet in Kooperation mit der Schule für Gestaltung Aargau und der Künstlerin Claudia Waldner statt.

 
 
 

HEINRICH LÜBER UND «SPHERES»

 
 

Radioworkshop «Achtung Sendung»

Publikumsinterviews

Die Schule macht Radio zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum»

Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation für das Sendegefäss «Klips» auf Kanal K.

Schulklassen machen Radio – Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Kanal K

Jugendliche sitzen täglich vor dem Fernseher, surfen im Internet oder hören Radio. Medienkonsum ist in.

Die Lernenden schlüpfen in die Rolle der Medienschaffenden und produzieren eine Themensendung.Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation.
Es soll eine spannende, abwechslungsreiche Radiostunde entstehen, an der die ganze Klasse beteiligt ist. Die Sendung wird später im Jugendprogramm «Klips» ausgestrahlt.

Verantwortung: Audrey Fosbrooke und Verena Cathomas
Team Kanal K: Anna Tavernini und Tarek Ben Jemia

Die Beiträge auf Kanal K zum Mithören

  • «Klips» vom 29. Juni 2015 – Live auf Kanal K (78922 KB)

    Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation für das Sendegefäss «Klips» auf Kanal K.   

  • «Klips» vom 7. Juli 2015 – Live auf Kanal K (115491 KB)

    Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation für das Sendegefäss «Klips» auf Kanal K.   

Opensource 3D-Modelling & Visualisierung

Anhand des Opensource-Programms SketchUp und dem Render­‐Plugin Maxwell for SketchUp wird das Modellieren von 3D­‐Objekten, sowie deren Visualisierung erlernt und geübt.

Die Bedeutung von 3D-Visualisierung in der Gestaltung

Virtuelle, am Computer erzeugte, Objekte und Welten nehmen in der modernen Gestaltung einen immer grösseren Stellenwert ein. Aus Kinofilmen, Fernsehwerbung oder Computerspielen sind sie schon langen nicht mehr weg zu denken. Aber auch im Berufsbild von Architekten, Designern, Innengestaltern, Illustratoren, uvm. wird die Beherrschung von 3D-­Programmen mittlerweile gefordert.
Dieser Kurs bietet eine erste Auseinandersetzung mit der virtuellen 3D­‐Welt. Die Teilnehmer lernen das Grundprinzip von 3D­‐Programmen kennen, mit einfachen Werkzeugen jegliche Art von 3D‐Objekten zu modellieren und diese in einer gerenderten Visualisierung zu präsentieren. Durch die Verwendung von Opensource­‐Software steht zusätzlich einer Vertiefung am heimischen Computer nichts im Weg.

Verantwortung: Ben Fluri

Renderings

 
 

Projektwoche Drucken

  • Im Druck kann mit einem Set von Formen gespielt und komponiert werden.
  • Im Druck spricht das Material des Druckstocks, der Farbe und des Papiers viele Sprachen.
  • Im Druck können Bild und Text reproduziert und vervielfältigt werden.
  • Im Druck vereint sich Verschiedenes auf einer Ebene und sieht zuletzt magisch aus.
  • Im Druck legen sich Schichten übereinander und mischen sich.
  • Im Druck hinterlässt so manches seine Spuren für künftige Leser. 
 

Leporello mit Hülle zum Thema «Das Jahr im GVP»

Mehr als irgend ein Verfahren fordert das Drucken von Bildern neben guter Planung viel Vorstellungsvermögen von Seiten des Gestalters. Das gedruckte Bild setzt sich nicht nur aus einzelnen, in der Presse zusammengesetzten Bild- und Textteilen, sondern auch aus separaten Platten für die verschiedenen Farbschichten zusammen. Erst gedruckt, mischen sich die Farben und das Bild wird als Ganzes sichtbar.
Der Gestalterische Vorkurs und das Gestalterische Propädeutikum entwarf und druckte acht beidseitig zweifarbige Leporellos, in enger Zusammenarbeit mit der Druckwerkstatt Lenzburg. Das zur Belichtung der Offset-Platten nötige Filmmaterial konnte mit bekannten Methoden und Techniken in der Schule erstellt werden.
Während dreier Arbeitstage in Lenzburg, blieb anlässlich der Herstellung bedruckter Schuber Zeit für einen Einblick in den Hochdruck inklusive Bleisatz.
Die Lernenden setzten sich mit den gestalterischen Möglichkeiten des analogen Offset-, insbesondere des Zweifarbendrucks im Unterschied zum üblichen, oft wenig reflektierten Vierfarbendruck auseinander. Sie trainierten ihr Vorstellungsvermögen sowie das Denken in Schichten und Puzzleteilen. Die Druckwochen boten Anlass, das vergangene Schuljahr Revue passieren zu lassen und die gestalterische Arbeit im Team zu üben.

Verantwortung: Anja Sitter und Irene Meier

 
 

Projektteam

Projektleitung

Gregor Lüscher
Leiter Gestalterischer Vorkurs / Propädeutikum

Projektteam – Lehrpersonen GVP

Arlette Ochsner | Adapter
Gregor Lüscher | Adapter
Audrey Fosbrooke | Radioworkshop «Achtung Sendung»
Verena Cathomas | Radioworkshop «Achtung Sendung»
Anja Sitter | Projektwoche Drucken

Projektteam – Kursleitende

Claudia Waldner, Künstlerin | Performance im öffentlichen Raum
Ben Fluri Productdesign | Opensource 3D-Modelling & Visualisierung
Irene Meier, Druckwerkstatt Lenzburg | Projektwoche Drucken

Gäste

Heinrich Lüber, Performance-Künstler
Christian Kuntner und Astride Scheffeli, Remote Citizen
Opel Blitz, adapter

 

Das Projekt in den Medien

  • Funkenflug-Auszeichnung

    Die Fachstelle Kulturvermittlung des Departements Bildung, Kultur und Sport zeichnet das Projekt «adapter – Kunst im öffentlichen Raum» vom Gestalterischen Vorkurs/Propädeutikum als besondes erwähnenswertes Praxisbeispiel 2016 aus.   

    Erfahren Sie mehr
  • «Wenn die Zeitung von A bis Z zerlegt wird»

    Lernende der Schule für Gestaltung Aargau präsentierten beim Bahnhof Aarau ihre selber entwickelten Performances.
    Aargauer Zeitung vom 27. Juni 2015   

    Erfahren Sie mehr
  • «Klips» vom 29. Juni 2015 – Live auf Kanal K (78922 KB)

    Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation für das Sendegefäss «Klips» auf Kanal K.   

  • «Klips» vom 7. Juli 2015 – Live auf Kanal K (115491 KB)

    Während jeweils einer Woche erarbeiten Lernende Beiträge zum Thema «Kunst im öffentlichen Raum», wählen die dazu passende Musik und gestalten die Moderation für das Sendegefäss «Klips» auf Kanal K.   

weiterführende Links

 

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