Gestalterisches Propädeutikum

gestalterische Praxis und Erfahrung als Vorbereitung auf ein Studium an einer Hochschule für Gestaltung und Kunst beziehungsweise Hochschule der Künste.

Das Gestalterische Propädeutikum richtet sich an alle, die sich mit ihrem kreativen Potenzial auseinandersetzen wollen. Es bietet die nötige gestalterische Praxis und Erfahrung als Vorbereitung auf ein Studium an einer Hochschule für Gestaltung und Kunst bzw. Hochschule der Künste. Die einjährige Vollzeitausbildung fördert die gestalterisch-künstlerischen Begabungen und Fähigkeiten.

Ausbildungsziele

Ausbildungsziele sind eine eigenständige und sensibilisierte Wahrnehmung und ein hoch entwickeltes Vorstellungsvermögen. Zentral ist auch die neugierige und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit im Kontext des kultu­rellen Umfeldes. Die Fähigkeit, gestalterische und künstle­rische Arbeitsprozesse zu planen, durch­zuführen und zu reflektieren wird sowohl in Einzel-, als auch in Teamarbeit entwickelt. Handwerkliche und arbeitsmethodische Grundlagen werden erarbeitet, in Übungssequenzen vertieft und durch projektorientierten Atelierunterricht ergänzt. Lerncoaching und Mentorate sowie eine transparente Beurteilung der Prozesse und Resultate fördern ein offenes Lernklima.

Unterrichtsinhalte

Nach einer Startwoche, die in erster Linie der Teambildung und der Orientierung in der neuen Umgebung dient, werden im ersten Semester technische, gestalterische und arbeitsmethodische Grundlagen vermittelt. Schrift und Layout, Farben- und Kompositionslehre, Zeichnen und Skizzieren, Fotografie und Video, plastisch-räumliches Gestalten, computergestützt und manuell, Kultur und Kommunikation. Projektarbeit wird geübt und mit Präsentationen abgeschlossen. Informa­tionen zum Studium an den Hochschulen für Gestaltung und Kunst, bzw. Hochschulen der Künste sowie das Erstellen von Bewerbungsunterlagen (Portfolio) ziehen sich bis in die erste Hälfte des zweiten Semesters. Dieses steht im Zeichen einer zu­nehmend individualisierten Vertiefung. Eine Projektwoche wird extern durchgeführt. Das Jahr schliesst mit einer öffentlichen Ausstellung.

Voraussetzungen

Für das Gestalterische Propädeutikum werden reges Interesse an Kultur und Gesellschaft erwartet. Vorausgesetzt werden zudem Lern- und Kommunikationsbereitschaft, ein hohes Mass an Neugier sowie Eigeninitiative und Ausdauer.
In das Gestalterische Propädeutikum wird aufgenommen, wer mindestens über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügt und die zweiteilige Aufnahmeprüfung bestanden hat.

Informationen zum Aufnahmeverfahren

Ablauf

Das Aufnahmeverfahren zum Gestalterischen Propädeutikum verläuft in zwei Prüfungsteilen. Aufgrund der Ergebnisse der Zulassungsprüfung (Hausaufgabe, Prüfungsteil 1) wird eine Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten zu einer eintägigen praktischen Prüfung und einem Gespräch vor Ort eingeladen (Prüfungsteil 2).

Die Anmeldung für das Aufnahmeverfahren erfolgt mittels Formular, das jeweils ab Herbst über diese Webseite oder beim Sekretariat bezogen werden kann.

Die Termine für das aktuelle Aufnahmeverfahren werden jeweils im Herbst auf dieser Webseite publiziert.

Anmeldeschluss zum Aufnahmeverfahren

jeweils Mitte November
Die Hausaufgaben für den Prüfungsteil 1 werden ca. zwei Wochen nach Anmeldeschluss auf unserer Webseite freigeschaltet. Der Versand des entsprechenden Links erfolgt per E-Mail, unter Vorbehalt des Zahlungseingangs der Gebühr für das Aufnahmeverfahren.

Einsendetermin von Prüfungsteil 1 (Hausaufgabe, Zulassung zum Prüfungsteil 2)

jeweils Anfangs Januar

Prüfungsteil 2 (Praktische, eintägige Prüfung, Gespräch)

jeweils im März

Die Aufnahmeentscheide für alle Kandidatinnen und Kandidaten werden Mitte März verschickt. Bestandene Prüfungen gelten nur für das unmittelbar folgende Schuljahr.

Aufnahmeverfahren Praxisjahr im Rahmen der Fachmaturität Gestaltung

Interessierte Personen für das Praxisjahr melden sich ebenfalls mittels Formular an und durchlaufen das reguläre Aufnahmeverfahren in zwei Teilen.

 

Eignungsabklärung für Maturandinnen und Maturanden mit gymnasialem Abschluss im Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten

Anmeldeschluss ist im Dezember. Sie bewerben sich mit einem Dossier und werden zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Die Aufnahmegespräche finden jeweils Ende Februar statt.

Umfang und Bestandteile des Anmeldedossiers

  1. Schriftliche Darlegung von Interesse und Motivation für die Ausbildung, im Umfang von maximal einer Seite A4.
  2. Zeugniskopien der letzten drei Schuljahre. Maturitätszeugnis falls bereits vorhanden.
  3. Mindestens zwei Referenzen mit der Angabe von Funktion, Name, Adresse und Telefonnummer.
  4. Portfolio
    Das Portfolio besteht aus 15 Originalarbeiten oder originalgetreuen Abbildungen. Davon sind mindestens fünf oder mehr Arbeiten aus der Freizeit, die restlichen stammen aus dem Unterricht Bildnerisches Gestalten.
    Mindestens je zwei der Arbeiten sind den Bereichen Zeichnen und Malerei zuzuordnen.
    Mindestens eine Arbeit ist ein persönliches Skizzenbuch.
    Dreidimensionale Arbeiten müssen in fotografisch dokumentierter Form eingereicht werden. Originale können nicht entgegengenommen werden.
    Digitale Arbeiten wie Videos, Animationen usw. sind auf einem USB-Stick in einem auf Apple-Systemen abspielbaren Format abzugeben.
    Als Arbeiten sind auch ganze Prozessdokumentationen zugelassen. Sie werden mit Fotokopien dokumentiert.
  5. Beschriftung und Inhaltsverzeichnis
    Alle Arbeiten müssen gut lesbar mit Namen, Geburtsdatum und einer Nummer von 1 bis 15 beschriftet sein.
    Diese Nummer findet sich auf einem Inhaltsverzeichnis mit Deklaration zu Entstehungsort (Freizeit oder Unterricht) sowie Angaben zum jeweiligen Entstehungsjahr wieder.

Termine zum Aufnahmeverfahren

Anmeldung zum Aufnahmeverfahren Propädeutikum
bis Freitag, 30. November 2018, 16.00 Uhr

Hausaufgabe
Die Hausaufgabe (Prüfungsteil 1) wird am Dienstag 4. Dezember 2018 zum Download freigeschaltet.

Einsendetermin von Prüfungsteil 1
bis Donnerstag, 10. Januar 2019, 16.00 Uhr
Die Bewertung der Hausaufgabe durch die Experten erfolgt unter Vorbehalt des Zahlungseingangs der Gebühr für das Aufnahmeverfahren.

Prüfungsteil 2
Samstag, 2. März 2019, 08.00-18.00 Uhr Praktische eintätige Prüfung, Gespräch

Anmeldung zum Aufnahmeverfahren Propädeutikum, BiG
bis Freitag, 30. November 2018, 16.00 Uhr

Einreichen des Dossiers gymn. Maturanden
bis Donnerstag, 10. Januar 2019, 16.00 Uhr

Einschreibeschluss Propädeutkum und BiG
Donnerstag, 28. März 2019

Beginn des Schuljahres 2019/2020
Montag, 12. August 2019

Dauer und Kosten

Das Gestalterische Propädeutikum ist eine Vollzeitausbildung und dauert ein Jahr.
Eine Probezeit beginnt mit dem Schuljahr und dauert zehn Unterrichtswochen.

Kosten für Lernende aus allen Kantonen

Gebühr für das Aufnahmeverfahren CHF 100.–
Diese Gebühr ist auch bei einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Aufnahmeverfahren geschuldet.
Einschreibegebühr nach erfolgreich durchlaufenem Aufnahmeverfahren CHF 300.–
Bei einem Rückzug der Einschreibung wird die Gebühr nicht zurückerstattet. Rücktrittsbedingungen: Die Belastung für zusätzlichen administrativen Aufwand bei Abmeldungen nach definitivem Aufnahmeentscheid beträgt zusätzlich CHF 500.-.


Kostenvorschuss für Verbrauchsmaterial CHF 800.-
Der Kostenvorschuss wird bei einem Abbruch der Ausbildung nicht zurückerstattet.

Zusätzliche variable Kosten

Zusätzliche Auslagen Projektwochen, maximal CHF 300.–
Exkursionen und Ausstellungsbesuche (obligatorisch) etwa CHF 200.–
Individuelles Material etwa CHF 600.–

Schulgeld für Lernende mit Wohnsitz im Kanton Aargau

Schulgeld CHF 7'800.-
Lernende «Praxisjahr im Rahmen der Fachmaturität Gestaltung» sind von der Schulgeldregelung ausgenommen und entrichten kein zusätzliches Schulgeld.

Schulgeld für Lernende mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons Aargau

Siehe Regionales Schulabkommen (RSA). Die Ämter des Wohnsitzkantons geben Auskunft.
Informationen zum Regionalen Schulabkommen finden Sie auf der Webseite der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz NW EDK.

Standorte, Infrastruktur

Die Räumlichkeiten des Gestalterischen Propädeutikums der Schule für Gestaltung Aargau sind ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Ateliers sind mit persönlichen, frei zugänglichen Arbeitsplätzen und mit Computern ausgestattet. Zudem stehen die Werkräume der Neuen Kantonsschule und ein Fotostudio im Haus zur Verfügung.

Lehrpersonen

 
 

Weber Anna Maria

  • Bewegtes Bild, Video
  • Portfolio
  • Projektunterricht

 
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Reifler Vera

  • Typografische Grundlagen
  • Portfolio
  • Visuelle Kommunikation und Typografie

 
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Wassmer Dieter

  • Berufskunde
  • Bild

 
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Weinberg Hadar

  • Kunst- und Designgeschichte
  • Kunst- und Designtheorie

 
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Fosbrooke Audrey

  • Farbe-Malerei
  • Zeichnen
  • Projektunterricht
  • Bildbetrachtung

 
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Véron Marie-Thérèse

  • Bewerben und Präsentieren
  • Zeichnen

 
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Lang Oliver

Fotografie

 
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Ochsner Arlette

  • Plastisch-räumliche Gestaltung
  • Räumliches Zeichnen
  • Portfolio
  • Projektunterricht

 
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Schmitz Stephan

  • Figürliches Zeichnen

 
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Lüscher Gregor

  • Plastisch-räumliches Gestalten
  • Portfolio
  • Projektunterricht

 
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Hofer Franziska

 
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Frey Peter

  • Grafik und Typografie

 
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Schwarz Nicole

  • Malen und Zeichnen
  • Kultur und Kommunikation

 
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Projekte und Arbeiten

 

Einblicke

 
 
 
 
 
 

Schule für Gestaltung Aargau
Weihermattstrasse 94
5000 Aarau

Telefon 062 834 40 40
info@sfgaargau.ch

Anfahrts- und Lageplan

Öffnungszeiten Sekretariat
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